Runder Tisch
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Aktuelles

»Der Runde Tisch soll seinen Zweck insbesondere durch die nachfolgenden Tätigkeiten verwirklichen:

  1. Aufarbeitung der Heimerziehung unter den damaligen rechtlichen, pädagogischen und sozialen Bedingungen. Darin sind einzubeziehen:
    • die Rechtsgrundlagen und die Praxis der Heimerziehung,
    • die rechtlichen Regelungen der Heimaufsicht und ihre tatsächliche
      Wahrnehmung und
    • die Beschreibung der Ziele und Praxis der Heimerziehung aus der Sicht
      der damaligen Erziehungswissenschaft und Pädagogik.
  2. Die Prüfung von Hinweisen auf Heimkindern zugefügtes Unrecht.
  3. Aufarbeitung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen (organischen oder psychischen) Folgen der Heimerziehungspraxis.
  4. Förderung der Kommunikation zwischen den Betroffenen und den »Nachfolge«-Organisationen der damaligen Heimträger sowie Herstellen
    von Kontakten zur individuellen Bearbeitung von Heimbiographien.
  5. Information ehemaliger Heimkinder.
  6. Vermittlung von psychologischen, sozialen oder seelsorgerischen Beratungsangeboten der beteiligten Institutionen und Organisationen an ehemalige Heimkinder bei Bedarf.
  7. Entwicklung von Kriterien zur Bewertung der Forderungen ehemaliger Heimkinder und Aufzeigen möglicher Lösungen.
  8. Öffentlichkeitsarbeit.«

Zitiert aus:
Deutscher Bundestag, Petitionsausschuss: »Empfehlung des Petitionsausschusses in seiner Sitzung am 26. November 2008 zur Petition die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen betreffend« Berlin, 26. November 2008, S. 13f.

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