Runder Tisch
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Aktuelles
Die Debatte um die Heimerziehung der 50er und 60er Jahre beschäftigt die Öffentlichkeit schon seit einigen Jahren. Dabei geht es um die Aufarbeitung der mitunter problematischen Heimerziehungspraxis in den 1950er und 1960er Jahren in der alten Bundesrepublik.

Allein der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich mit der Thematik drei Jahre befasst und erkannte und bedauerte schließlich erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Erziehungsheimen in der Zeit zwischen 1949 und 1975 widerfahren ist.
Gleichzeitig erkannte der Petitionsausschuss, dass die Aufarbeitung der damaligen Heimerziehungspraxis durch ein parlamentarisches Verfahren alleine nicht geleistet werden kann.
In der Folge beschloss der Deutsche Bundestag auf Empfehlung des Petitionsausschusses in fraktionsübergreifendem Konsens die Einrichtung eines Runden Tisches unter Beteiligung von Betroffenen, Trägern, Wissenschaftlern, Verbänden, Vertretern des Bundes und der Länder sowie Vertretern der Kirchen.

Der Runde Tisch »Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« konstituierte sich am 17. Februar 2009 unter dem Vorsitz der Bundestagsvizepräsidentin a.D., Dr. Antje Vollmer.

Bis Dezember 2010 wird der Runde Tisch in etwa zweimonatigen Abständen in Berlin zu seinen nichtöffentlichen Sitzungen zusammentreten.

Neben dem Abschlussbericht im Dezember 2010 ist ein Zwischenbericht für Januar 2010 vorgesehen.

Ziele und Aufgaben des Runden Tisches

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